Sickl, Heinrich, IM

TORINESItri gratuliert zum hervorragenden 15. Platz beim IM Kentucky

Die Analyse...

...so heute am Tag nach dem Rennen ist es Zeit die vollbrachten Leistungen zu analysieren....wie war es? was bleibt an Erfahrung? was macht man besser?

zuersteinmal, ich bin mit dem Wettkampf sehr zufrieden und happy hier ein recht gutes Ergebniss gamacht zu haben. Noch nie war ich meinem Ziel ein Top 10 Ergebniss (so jetzt ist es heraussen...;-) zu erreichen so nahe, wie diesmal. Eine seriöse Leistung beim Schwimmen, eine gutes Radfahren und ein für mich flotter Lauf runden ein gutes Ergbeniss ab.

Beim Schwimmen kann ich einfach nur noch ein bisschen aufholen, da tut sich nicht mehr viel..die 57 Minuten sind nicht besonders aussagekräftig, aber der Abstand von 4 Minuten auf den Sieger ist Ok und vertretbar...50 min kann ich schwimmen (mit Neo) und zu viel mehr wird es wohl nicht...vor allem würden 2 Minuten schneller schwimmen einen nicht vertretbaren Mehraufwand an Schwimmtraining mit sich bringen, dass es keinen Sinn macht...die 50 min bin ich schon geschwommen und kann sie wieder schwimmen, dass passt...hier in Louiseville ist man einfach ein bissl langsamer, aber dass sind alle...daher gehen die 57 min in Ordnung...

beim Radeln geht noch was, aber das ist langsam bis ich was tut, aber da bin ich zuversichtlich...allerdings geht es nur im Minutenbereich. die Zeit hier ist nicht unbedingt aussagekräftig, dennman muss immer die Bedingungen miteinander vergleichen...Mit z.B. Klagnfurt ist dieser Kurs nicht vergleichbar...

Das größte Potential hab ich sicher noch beim Laufen. Ich war in der letzten Zeit etwas lauffaul und daher mit den 3:12 recht happy. die ungeliebten langen Läufe muss ich halt lieben lernen...;-)

Diesmal sind die 8 Minuten Zeitverlust bei der Panne sicher der Knackpunkt gewesen. Leider hat mir dieser nägelstreuende Nepochant diesmal die Hawaiiquali gekostet und auch den Platz an der Sonne, sprich Platz 10....aber was solls, thats Life!!! Wie gesagt so nahe an den Top 10 war ich noch nie...vor allem kenn ich ja die Pappenheimer, die ganz knapp vor mir ins Ziel gekommen sind...z.B. waren Patrick Bless oder Peter Kotland bisher immer weit vor mir und diesmal 2 bzw. 7 Minuten...das passt!!! Ausserdem ist diese Leistung absolut windschattenfrei und sauber erreicht...

Mir macht der Sport irrsinnig viel Spass und das ist der Grund warum ich ihn mache...No na. Ausserdem ist es spannend seine Grenzen auszuloten und zu schauen wie weit man kommt.....das ist auch einer der Gründe warum ich als nicht proffesioneller Sportler als Profi starte, denn das Messen mit den Besten der Branche macht Sinn...;-)....einen Sieg in der Agegroup hole ich mir dann wieder, wenn ich über 40 bin....;-)

Also es geht weiter, vielleicht in Arizona in drei Monaten...irgendwie muss ich ja meine Bonusmeilen loswerden...

in diesem Sinne, viel Spass

einen schönen Tag

Heinrich